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InSekt Mengede - Integriertes StadtbezirksEntwicklungsKonzept Mengede - Der Stadtbezirk
N_Nowak/Webmaster
Stadtplanung Stadtbezirksprofil
Der Stadtbezirk Mengede umfasst die Stadtteile Bodelschwingh, Mengede, Nette,
Oestrich, Schwieringhausen und Westerfilde. Mit knapp 2.900 Hektar Größe ist Mengede
flächenmäßig einer der mittelgroßen Stadtbezirke.


Luftbild mit Stadtbezirksgrenze

Der Stadtbezirk Mengede wird durch große zusammenhängende Grünzüge geprägt, die regionale Bedeutung haben. Der hohe Freiraumanteil im Verhältnis zu den Siedlungsgebieten in Mengede führt zur geringsten Siedlungsdichte aller Dortmunder Stadtbezirke.

Das hängt auch mit der Siedlungsstruktur zusammen: Die Ortsteile Mengede, Oestrich, Nette, Westerfilde und Bodelschwingh bilden ein relativ kompaktes Siedlungsgebiet, das von den sehr großen Grünzügen umgeben ist. Hier liegen nur vereinzelte Wohngebiete oder Hausgruppen wie Mengeder Heide, Schwieringhausen oder Nieder- und Obernette. Diese klare Raumstruktur macht Mengede zu einem gut überschaubaren Stadtbezirk, der einen angenehmen Wohnstandort bietet. Die vorhandenen Wohngebiete unterscheiden sich voneinander. Dörfliche Siedlungsstrukturen und Bergarbeitersiedlungen stehen Großsiedlungen der siebziger Integriertes StadtbezirksEntwicklungsKonzept Mengede Jahre gegenüber. Der historisch gewachsene Ortskern Mengede schafft einen positiven Identifikationspunkt für die Bewohner und für seine Besucher. Zeitzeugen von Bergbau und Strukturwandel sind die Zechenanlagen und Bergarbeitersiedlungen sowie Bergehalden. Im Zuge der Deindustrialisierung sind in Mengede viele große Betriebe und damit Arbeitsplätze verloren gegangen. Heute sind hier vor allem kleinere Gewerbe - und Handwerksbetriebe ansässig.

Eine Besonderheit des Stadtbezirks ist seine Lage am Wasser. Die Uferlängen von Emscher und Dortmund-Ems-Kanal betragen im Stadtbezirk Mengede zusammen 20 Kilometer. Bäche wie der Herrentheyer Bach oder der Nettebach, stehende Gewässer wie der Brunosee oder die Gräften vom Schloss Bodelschwingh ergänzen das Bild. Am Nord- und Ostrand dieses größeren Siedlungsraumes verläuft die Emscher, die bereits heute ein wichtiges Rückgrat in der ökologisch orientierten Freiraumentwicklung darstellt. Am Ostrand des Stadtbezirks bietet der Dortmund-Ems-Kanal eine weitere Entwicklungsachse für Freizeit- und Erholungsaktivitäten am Wasser, die parallel zur Stärkung des Kanals als Bundeswasserstraße weiter entwickelt werden sollen. Für beide Wasserläufe bildet das interkommunale Projekt „Fluss Stadt Land“ (www.fluss-stadt-land.de) einen konzeptionellen Überbau, der entlang der Gewässer eine Attraktivitätssteigerung für das gesamte nördliche Ruhrgebiet zum Ziel hat. Im Stadtbezirk Mengede befinden sich großflächige und bedeutende Naturschutzgebiete: Im Siesack, Beerenbruch, Mastbruch, Groppenbruch, Mengeder Heide und Bodelschwingher und Westerfilder Wald. Das Naturschutzgebiet Beerenbruch setzt sich auf Castrop-Rauxeler Gebiet fort.

Bevölkerung und Soziales

Mengede liegt mit seiner Bevölkerungszahl von 38.035 Einwohnerinnen und Einwohnern im unteren Drittel aller Stadtbezirke. Die Bevölkerungsdichte ist mit 13,2 Einwohnern pro Hektar die geringste aller Dortmunder Bezirke. Die Bevölkerungszahl des Stadtbezirks nimmt seit einigen Jahren ab. Im Jahr 2003 lag die Abnahme nur noch bei 0,1%.

Bevölkerungsentwicklung im Stadtbezirk Mengede im Vergleich zur Gesamtstadt 1990 - 2003


Die positiven Salden bei den Wohnungswechseln über die Stadtgrenze (Wanderungen) sowie bei den innerstädtischen Umzügen reichen nicht aus, das Minus bei der natürlichen Bevölkerungsentwicklung aufzufangen. Nur der Statistische Bezirk Oestrich weist in allen Bereichen eine positive Bilanz auf.

Zur Gegensteuerung des Bevölkerungsrückgangs wurden in letzter Zeit größere Neubaugebiete ausgewiesen. Hier sind beispielsweise die Gebiete in der Mengeder Heide sowie auf dem Bodelschwingher Berg zu nennen. Aber auch die aktuell in der Vermarktung befindlichen Flächen des „Erdbeerfeldes“ lassen die Hoffnung aufkommen, dass die Bevölkerungsabwanderung in die außerstädtischen Randbereiche (Castrop, Waltrop und Lünen) aufgehalten und mittelfristig die Bevölkerungszahl bei rund 40.000 Einwohnern stabilisiert werden kann.

Die Bevölkerung weist im Vergleich zur Gesamtstadt einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen auf. Entsprechend liegt die Minderjährigenquote (Einwohner unter 15 Jahren) mit 23,7% über dem Stadtdurchschnitt von 21,2%. Die Quote der über 65jährigen erreicht hingegen einen unterdurchschnittlichen Wert von 27,5%. Der Anteil der Hochbetagten bleibt mit einem Wert von 3,7% hinter dem Gesamtdurchschnitt von 4,3% zurück. Die Sozialhilfedichte fällt im Stadtbezirk Mengede höher aus als im Dortmunder Durchschnitt insgesamt, wobei sie im Statistischen Bezirk Westerfilde besonders hoch liegt. Die Arbeitslosenquote übertrifft mit 15,4% den Dortmunder Durchschnitt von 14,3%. Der Ausländeranteil liegt mit 10,8% deutlich unter dem städtischen Durchschnitt von 12,9%.

Leitprojekte

Das Mengeder Zentrum
Das Stadtbezirkszentrum Mengede mit seinen Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungsangeboten erfüllt wichtige Funktionen für die Bevölkerung des Dortmunder Nordwestens. Die Struktur des Ortskerns sowie das städtebauliche Erscheinungsbild ist in Teilen reizvoll und attraktiv und weist zahlreiche Potenziale auf, die es zu nutzen und zu entwickeln gilt. So bieten beispielsweise erhaltene Baustrukturen und geschichtliche Zeugnisse wie Amtshaus, Saalbau und die Gebäude der ehemaligen Zeche Hansemann, großzügige Stadträume, wie der Marktplatz, der Bestand an Großbäumen im Ortskern, die Anbindung an den öffentlichen Integriertes StadtbezirksEntwicklungsKonzept Mengede Nahverkehr und die Versorgungseinrichtungen im Bereich Siegburgstraße / Heimbrügge gute Voraussetzungen dafür, einen attraktiven und lebendigen Ortskern zu schaffen. Es gibt jedoch auch Bereiche, in denen gehäuft funktionale und gestalterische Mängel auftreten, wie nicht lagegerecht genutzte Flächen.

Ziel der Neugestaltung und Aufwertung des Ortszentrums ist demnach, auftretende Mängel zu erkennen und zu beseitigen sowie gewachsene Qualitäten wieder sichtbar zu machen, zu stärken und zu verbessern. Das hierzu vorgelegte Integrierte Handlungskonzept zur Erneuerung des Ortskerns Mengede führt die Rahmenplanung von 1992 weiter und umfasst ein Bündel von Maßnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern, einen aktualisierten städtebaulichen Rahmenplan und Gestaltungspläne für Teilbereiche. Diese Pläne wurden in den letzten Jahren der Mengeder Öffentlichkeit mehrfach vorgestellt und ausführlich diskutiert.

Als Einstieg in die Stadterneuerung Mengede sowie zur Stabilisierung und Aufwertung des Ortskerns ist die Umgestaltung der Straße Am Amtshaus (östlicher Teilabschnitt) und der Siegburgstraße (nördlicher Teilabschnitt) als erste bauliche Maßnahme beabsichtigt und zur Förderung beim Land angemeldet worden. Weitere Schwerpunkte der Erneuerung liegen im Bereich der Aufwertung von Straßen- und Platzräumen, der Schaffung von Spiel- und Aufenthaltsflächen im Bereich von Schulhöfen, der Umgestaltung des Mengeder Bahnhofs und des Busbahnhofes an der Rigwinstraße, der Anpassung des Marktplatzes oder in der Erstellung eines Betreiberkonzeptes für den Mengeder Saalbau u.v.m.

Wohnen
Der Stadtbezirk Mengede verfügt über knapp 18.000 Wohnungen, die zu einem hohen Anteil in Ein- und Zweifamilienhäusern liegen, und von denen mehr als 900 in den letzten Jahren fertig gestellt worden sind. Für den Stadtbezirk prägend sind seine historischen Siedlungs- Integriertes StadtbezirksEntwicklungsKonzept Mengede kerne, die von Erweiterungsbereichen aus allen Epochen seit der Industrialisierung umgeben sind. Reste alter dörflicher Strukturen, eine Vielzahl von Bergarbeitersiedlungen, aber auch Großsiedlungsformen liegen hier mitunter unmittelbar nebeneinander. Die städtebaulichen und funktionellen Qualitäten sowie den unverwechselbaren Charakter einzelner Quartiere gilt es zu bewahren und zu entwickeln. Hierzu sind Erhaltungs- und Gestaltungssatzungen, aber auch vertragliche Vereinbarungen der Stadt mit den großen Eigentümergesellschaften oder Wohnungsbaugesellschaften probate Mittel, bei anstehenden Privatisierungen von Siedlungsteilen sicherzustellen, dass den berechtigten Interessen der heutigen Mieter Rechnung getragen wird (Vorkaufsrecht für Mieter, Dauermietrecht für ältere Bewohner u. a. m.). Besonders hervorzuheben sind hier die Aktivitäten zur Erhaltung und Erneuerung der beiden Bergarbeiterquartiere Hansemann- und Vogelsiedlung.

• Hansemannsiedlung
Die größte zusammenhängende Bergarbeitersiedlung auf Dortmunder Stadtgebiet bildet die Hansemannsiedlung mit ihrer großteils noch erhaltenen Bausubstanz und damit erhaltenswerten Originalstrukturen.


Luftbild Hansemannsiedlung

Den städtebaulichen und architektonischen Qualitäten dieser weitläufig angelegten Siedlung mit ihren unterschiedlich geprägten Teilquartieren und mit ihren großzügigen Gartenräumen stehen heute Probleme mit Instandhaltung, Bewirtschaftung sowie zunehmenden Leerständen gegenüber. Der Erhalt und die Aufwertung dieses Siedlungsbereiches ist schon in der Festlegung als förmliches Sanierungsgebiet (ohne Genehmigungsvorbehalt) Zielsetzung gewesen. Darauf aufbauend sind gemeinsam mit Bewohnern, der Eigentümergesellschaft und der Stadt Strategien zur Umsetzung dieses Zieles entwickelt worden, die ein abgestuftes Konzept zur Instandsetzung, Modernisierung, Privatisierung, Nachverdichtung und zum Abriss abgängiger Gebäude mit anschließendem Neubau vorsehen. Dieses Konzept mündete in einen städtebaulichen Vertrag zwischen der Eigentümergesellschaft und der Stadt, in dem die Bereiche und die Abfolge der einzelnen Maßnahmen Integriertes StadtbezirksEntwicklungsKonzept Mengede definiert und abgestimmt worden ist. Mit dem schrittweisen Rückzug der Eigentümergesellschaft aus immer mehr Teilbereichen besteht nunmehr die Notwendigkeit, neue Kooperationspartner zu finden und in eine erweiterte Gesamtstrategie einzubinden.


Ansicht Marschallstraße

• Vogelsiedlung
Diese Zechensiedlung südlich der Köln-Mindener Eisenbahnstrecke ist überwiegend 1912 entstanden und vor sowie nach dem Zweiten Weltkrieg ergänzt worden. Neben dem heutigen erhaltenswerten Gebäudebestand finden sich hier auch noch unbebaute Areale.

Im Nachverdichtungsbereich sind voraussichtlich rund 80 Wohneinheiten im Einfamilienhausbau möglich, die den Bestand ergänzen sollen. Im Rahmen des Bebauungsplanes werden Untersuchungen zur Grundwasser- und Lärmsituation durchgeführt. Sobald die Ergebnisse vorliegen, werden die überbaubaren Flächen und die mögliche Zahl der Wohneinheiten konkretisiert. Die Gestaltungssatzung und ein ergänzendes Gestaltungshandbuch sichern die städtebauliche Qualität der vorhandenen Bebauung. Die wesentlichen Grundzüge dieser Satzung sollen auch in das bevorstehende Bebauungsplanverfahren integriert werden.

• Neubaugebiete
Neben den bestandsorientierten Maßnahmen der Wohnraumerhaltung sollen neue attraktive Wohnquartiere der aktuellen Nachfrage im Stadtbezirk Mengede Rechnung tragen. Zu nennen sind hier die Neubaugebiete Schlossstrasse / Im Odemsloh in Bodelschwingh, Rittershofer Straße im Ortsteil Mengeder Heide und das Erdbeerfeld in Mengede, in denen noch über 300 Wohneinheiten vorwiegend im Einfamilienhausbau realisiert werden können.

Gewerbe
Die gewerbliche Entwicklung im Stadtbezirk Mengede wird geprägt von den Flächen, die vom Strukturwandel in der Montanindustrie freigesetzt worden sind. Im wesentlichen sind es die ehemaligen Bergbauflächen, wie beispielsweise die der Zeche Gustav am Kraftwerk Knepper, die für gewerbliche und industrielle Neuansiedlungen aufbereitet werden und zur Verfügung stehen.

• Gerüstbauerzentrum Zeche Adolf von Hansemann
Der Gebäudekomplex der Zeche Adolf von Hansemann wurde ab 1997 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung – IBA Emscher Park denkmalgerecht umgebaut und beherbergt seit Mai 2000 das Bildungszentrum Hansemann der Handwerkskammer Dortmund. Hier finden Meisterkurse für Gerüstbauer, Weiterbildungskurse für Gerüstbauer und Korrosionsschützer und Vorbereitungskurse für andere Berufe statt, deren Teilnehmer aus dem Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland kommen. Es stellt heute den größten Ausbildungsstandort für Gerüstbauer in Europa dar.


Ansicht Bildungszentrum Hansemann


• GVZ Ellinghausen
Auf dem ehemals montanindustriell genutzten Haldenplateau nördlich der Ellinghauser Straße, einer industriellen Großansiedlungsfläche des Landesentwicklungsplanes, entsteht auf einer ca. 250 ha großen Fläche das Güterverkehrszentrum Dortmund-Ellinghausen, ein Logistikzentrum von überregionaler Bedeutung. Die hervorragende Lagegunst mit 2 Anschlüssen an die Ellinghauser Straße, mit gebietseigenem Schienenanschluss und möglicher zukünftiger Verbindung zum Dortmunder Hafen hat zuerst die Firma IKEA auf einer nördlichen Teilfläche von ca. 50 ha genutzt.


IKEA

Die für die Entwicklung gegründete GVZ-Gesellschaft führt derzeit Gespräche mit Firmen sowie „GVZaffinen Betrieben“ die sich für eine Ansiedlung auf den noch freien Flächen interessieren. Nördlich des Holthauser Baches werden 4 Windkraftanlagen errichtet, die als energetische Ergänzung dem Gesamtversorgungskonzept dienen. Im Laufe der Zeit hat die Natur spezielle Bereiche der ehem. Deponie zurückerobert, dies sind u. a. die Böschungskanten des Plateaus und das Tal des Holthauser Baches einschließlich der nördlichen Brache als Verbindung zum Naturschutzgebiet Siesack. Sie dienen größtenteils als Ausgleichsflächen und werden weiter geschützt und optimiert.


Luftbild Fläche GVZ Ellinghausen mit IKEA-Distributionszentrum

• Gewerbegebiet Groppenbruch
Die Stadt Lünen ist aufgrund mittelfristig fehlender eigener Gewerbe- und Industrieflächen an einer gemeinsamen Entwicklung (Erwerb von Flächen, Planung, Aufbereitung, Erschließung und Vermarktung) einer interkommunalen Wirtschaftsfläche im Bereich der ehemaligen Bergehalde Groppenbruch interessiert. Aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft zum bestehenden Gewerbe- und Industriegebiet auf dem Areal der ehemaligen Zeche Achenbach auf Lünener Stadtgebiet ergeben sich Synergieeffekte und direkte verkehrliche Anbindungsmöglichkeiten.

Hervorgegangen ist diese Entwicklungsfläche aus der Beurteilung und Eignungsprüfung verschiedener Suchräume im Rahmen der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes. Dabei wurden die Suchräume auch auf ihre ökologischen Potentiale hin bewertet. Aufgrund der heute intensiven Ackernutzung und eines ehemaligen Klärteichs hat der hier untersuchte
Bereich in Groppenbruch zwischen dem bestehenden Gewerbe- und Industriegebiet Minister Achenbach I/II und dem Brockenscheidter Weg eine relativ geringe Bedeutung für den Biotopverbund, den Naturhaushalt, das Freiraumsystem und die Erholung. Die Entwicklung einer Wirtschaftsfläche ist daher grundsätzlich möglich. Seitens der Stadt Lünen wird eine Vermarktung ab 2006 angestrebt. Als interkommunale Wirtschaftsfläche sollen sowohl die Entwicklungskosten gemeinsam getragen, als auch die Erlöse (Vermarktung von Grundstücken, Gewerbesteuer) gemeinsam vereinnahmt und nach einem noch zu vereinbarenden Schlüssel aufgeteilt werden.

Freiraum und Umwelt
Am Nord- und Ostrand des Mengeder Siedlungsraumes verläuft die Emscher, die bereits heute ein wichtiges Rückgrat in der ökologisch orientierten Freiraumentwicklung darstellt. Am Ostrand des Stadtbezirks bietet der Dortmund-Ems-Kanal eine weitere Entwicklungsachse für Freizeit- und Erholungsaktivitäten am Wasser, die parallel zur Stärkung des Kanals als Bundeswasserstraße weiter entwickelt werden sollen. Für beide Wasserläufe bildet das interkommunale Projekt „Fluss Stadt Land“ (www.fluss-stadtland.de) einen konzeptionellen Überbau, der entlang der Gewässer eine Attraktivitätssteigerung für das gesamte nördliche Ruhrgebiet zum Ziel hat.


Fahrradweg am Dortmund-Ems-Kanal

Im Stadtbezirk Mengede befinden sich großflächige und bedeutende Naturschutzgebiete: Im
Siesack, Beerenbruch, Mastbruch, Groppenbruch und Mengeder Heide. Das Naturschutzgebiet Beerenbruch setzt sich auf Castrop-Rauxeler Gebiet fort. Ein weiträumiger Landschaftsraum, der die Siedlungsbereiche umschließt, prägt das Erscheinungsbild des Stadtbezirks Mengede. Der Raum enthält charakteristische Elemente des Münsterlandes und stellt zusammen mit den Freiflächen um den Dortmund-Ems-Kanal die Verknüpfung zum regionalen Freiraumsystem dar. Mit dem Programm Emscher-Landschaftspark 2010 soll auch dieser Raum in landschaftlicher Hinsicht und zur Stärkung der Erholungsfunktion aufgewertet werden. Die Vielfalt weiterer Maßnahmen zur Natur- und Landschaftsentwicklung, beispielsweise zur Umgestaltung von Gewässern und zur Vernetzung bestehender Grünstrukturen ist dem InSEKt oder auch dem Masterplan Umwelt zu entnehmen.

StadtbezirksMarketing
Nicht unerwähnt bleiben darf die Vielzahl der im ehrenamtlichen Bereich tätigen Vereine,
Verbände und sonstigen Institutionen und Privatpersonen im Stadtbezirk Mengede, die sich
für ihren Stadtteil engagieren und damit einen wichtigen Beitrag für ein lebenswertes, attraktives (Wohn-) Umfeld leisten. Dieses Engagement spiegelt sich auch im Stadtbezirksmarketing
wider.

(c) Stadt Dortmund, Stadtplanungsamt
Ansprechpartner:
Herbert Schnabel, Tel. (0231) 50-2 26 12, Fax (0231) 50-2 37 98
Jutta Sankowski, Tel. (0231) 50-2 30 28


 
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